Willkommen in der "Wilden 13"

Verwilderter Garten

Schaue ich  mir jetzt, ein halbes Jahr später, die ersten Bilder unseres Gartens an, muss ich zwangsweise lächeln: Dieses Dschungels haben wir uns allen Ernstes angenommen.

Der Garten war - milde ausgedrückt - stark verwildert, nein, eigentlich unterlag er bereits einer natürlichen Sukzession. Alle haben mit dem Kopf geschüttelt, als wir von unserem Vorhaben erzählten.

"Was tut ihr euch da an?", war eine Frage, die wir in diesen Tagen oft zu hören bekommen haben.



Aber wir haben Potential gesehen, denn nicht nur die grundsätzliche Aufteilung und das gemauerte und sogar unterkellerte Gartenhaus hat uns gefallen, wir haben uns vor allem in den unglaublichen Ausblick verliebt, der sich einem von der Terrasse aus bietet.

Zu dem Garten kamen wir eigentlich wie die Jungfrau zum Kinde. Mein Mann wollte nie ein "Laubenpieper" werden.

Aber als Freunde von uns letztes Jahr einen Garten im Remscheider Kleingartenverein Steinberg-Heidhof e. V. übernommen haben und wir sie dort öfter besuchten, die Kinder den Freiraum genießen konnten und wir uns in der Urlaubszeit dann um den Garten und die Gießerei kümmerten, merkten wir doch, wie schön man es als Kleingärtner haben kann. Ja, mein Mann war fast schon traurig, dass unsere Freunde schon nach 14 Tagen aus ihrem Urlaub zurückkommen wollten ;-)

Da viele Gärten in der Kleingartenanlage leer standen, machte ich ihm den Vorschlag, dass wir uns einfach mal anschauen, ob nicht auch etwas für uns dabei ist. Witzigerweise haben wir "unseren" Garten erst gar nicht gesehen - er war so verwildert und lag etwas abseits des Hauptweges, dass ich ganz erstaunt war, als ich inmitten der Wildnis noch ein weiteres Gartentor gefunden habe:

Tor zum Garten


Tja, was soll ich euch sagen: nach dem ersten Schrecken entdeckten wir die Schönheiten im Verborgenen. Und wir hatten Glück: Die Vorbesitzerin hatte sich kurz zuvor entschlossen, den Garten endgültig abzugeben. Nach kurzen Verhandlungen über den Preis konnten wir Anfang September 2014 die Schlüsselübergabe vollziehen.

Da die Parzelle die Nummer 13 trägt und der Garten so verwildert war, hatten wir schnell einen "Namen" für unser neues Stück Land: Die Wilde 13. Hat zwar nichts mit Jim Knopf gemeinsam und von uns heißt auch keiner Emma, aber es passt trotzdem...

Auch, wenn uns nach wie vor alle für total verrückt abstempelten, fielen wir mit Motorsäge, Freischneider, Heckenschere und Co. schon am nächsten Tag in den Garten ein. Da wir beide Landschaftsgärtner sind, kein Problem, aber viel Arbeit, viel Schweiß.

Erst mal durchschlagen durch den Dschungel. Und siehe da: eine Treppe!

Gartentreppe





Ähnlich erging es uns mit einem Teich, der unter einem Bambus und einem Wacholder komplett begraben war. Zu meinem Teich-Projekt später mehr.

Zum Glück ist man in unserer Kleingartenanlage nicht allzu streng. Es kommt keiner mit Zollstock und Notizblock daher und kontrolliert die Höhe des Rasens oder die m²-Zahl der Anbaufläche. Gut so. Sonst hätten wir das wohl auch nicht gemacht.

Perfekt für uns ist, dass unser Garten gerade mal knapp 200 m Luftlinie von unserer Wohnung entfernt ist - eine lange Anfahrt entfällt somit ;-)


So, jetzt habt ihr einen ersten Eindruck von unserem Garten. Ich habe mich entschlossen, in diesem Blog nach und nach festhalten, was wir alles gefunden, geändert, repariert, erneuert, ausgetauscht, angepflanzt, umgepflanzt haben. So viele Gartenideen warten darauf, umgesetzt zu werden.

So kam ich auch auf den Namen für meinen Blog: Tausend Gartenideen.

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